Biologisch-Technische/r Assistenz/in (w/m/d) (KHS-44372)

Universitätsklinikum Köln
- 147 active jobs (view)
- www.uk-koeln.de
Description
Zur Unterstützung unseres stark wachsenden Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:
Biologisch-Technische/r Assistenz/in (w/m/d)
Kinderklinik - Neuropädiatrie
Ihre Aufgaben
- Kultivierung und Qualitätskontrolle humaner iPSC sowie Differenzierung zu Mikroglia und Neuronen
- Aufbau und Betreuung von Mono- und Kokulturen sowie Durchführung von Behandlungsversuchen nach abgestimmten Protokollen
- Molekular- und zellbiologische Analysen, insbesondere
Western Blot, qPCR und Immunfluoreszenzmikroskopie - Mitarbeit an Analysen von Autophagie, mitochondrialer
Funktion und entzündlichen Signalwegen - Sorgfältige Versuchsdokumentation, Probenverwaltung und Pflege standardisierter Arbeitsanweisungen
- Organisation von Verbrauchsmaterialien und Laborabläufen sowie methodische Einarbeitung neuer Teammitglieder
Ihr Profil
- Abgeschlossene Ausbildung als BTA, MTA,
Biologielaborant/in oder eine vergleichbare Qualifikation mit praktischer Laborerfahrung - Erfahrung in steriler Zellkultur und mit molekular- oder
zellbiologischen Methoden - Erfahrung mit iPSC, neuronalen Zellmodellen oder Mikroglia ist willkommen, aber keine Voraussetzung; die Einarbeitung erfolgt im Team
- Strukturierte, zuverlässige Arbeitsweise, Freude an
langfristiger Zellkultur und Zusammenarbeit im Forschungsteam - Gute Deutsch- und ausreichende Englischkenntnisse für
Laboralltag, Protokolle und Dokumentation
Ihre Vorteile
- Alles, außer gewöhnlich: Sie erwartet ein sicherer und sinnstiftender Job in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld, in dem Sie immer am Puls der Zeit sind.
- Job und Privatleben im Einklang: Durch das flexible Arbeitszeitkonto und Wunschdienstpläne haben Sie mehr Zeit für Hobbies, Familie und Freunde.
- Teamgeist in R(h)einkultur: Sie werden mit offenen Armen von einem interdisziplinären Team empfangen, das gegenseitige Wertschätzung und Hilfsbereitschaft großschreibt.
- Starke Perspektiven: Was andere über verschiedene Stationen an Erfahrungen sammeln, gibt es bei uns als einem der größten Arbeitgeber der Region unter einem Dach – so können Sie über sich hinauswachsen und neue Ziele ins Visier nehmen.
Ihre Zukunft bei uns
Wir sind eine der führenden Universitätskliniken in Deutschland und vernetzen Forschung, Lehre und Krankenversorgung auf Spitzenniveau. Darum ist auch vieles bei uns eine Nummer größer: das Spektrum an spannenden Entwicklungsmöglichkeiten. Die grenzenlose Offenheit, mit der hier Spezialistinnen und Spezialisten aus der ganzen Welt zusammenarbeiten. Oder unser Einsatz als Arbeitgeber, alle Beschäftigten so gut wir können, dabei zu unterstützen, den Beruf mit ihren Zielen und Lebenssituationen in Einklang zu bringen. Das ist die Uniklinik Köln: Alles, außer gewöhnlich.
Ihre Zukunft im Detail
Unsere Arbeitsgruppe an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Köln untersucht die molekularen Ursachen seltener genetischer Erkrankungen des Nervensystems. Wissenschaftlich sind wir am Center for Molecular Medicine Cologne (CMMC) angebunden. Wir verbinden die neuropädiatrische Patientenversorgung mit experimenteller Forschung, um Krankheitsmechanismen zu verstehen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Störungen der zellulären Resilienz die
Entwicklung und langfristige Funktion des Gehirns beeinträchtigen. Die Autophagie und das lysosomale System ermöglichen Zellen, beschädigte Bestandteile abzubauen und wiederzuverwerten. Wir untersuchen, wie
Defekte dieser Prozesse die mitochondriale Funktion verändern, entzündliche Signalwege aktivieren und zur Neurodegeneration führen. Seltene monogene Erkrankungen bieten dabei einen genetisch definierten Zugang zu Mechanismen, die auch für häufigere
neurodegenerative Erkrankungen relevant sein könnten.
Methodisch kombinieren wir internationale klinische Kohorten mit patientenabgeleiteten Fibroblasten und induzierten pluripotenten Stammzellen. Daraus entwickeln wir neuronale und gliale Krankheitsmodelle und untersuchen sie mit molekularbiologischen Verfahren, Mikroskopie, Proteomik und funktionellen Analysen. Wir
prüfen gezielte pharmakologische Interventionen und entwickeln RNAbasierte Therapieansätze für ausgewählte genetische Veränderungen. Unser Ziel ist, klinische Beobachtungen in überprüfbare biologische Fragen zu übersetzen und daraus begründete therapeutische Strategien abzuleiten. Dabei arbeiten klinisch und experimentell Forschende sowie technische Mitarbeitende eng zusammen. In diesem Projekt untersuchen wir konkret nicht-zell-autonome Einflüsse von Mikroglia auf die Funktion von Nervenzellen bei seltenen genetischen
Erkrankungen in der Autophagie. Dafür bauen wir eine Plattform aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC), Mikroglia und Neuronen auf. Sie unterstützen die experimentelle Arbeit und sichern die
Kontinuität der Zellkulturen.
Entwicklung und langfristige Funktion des Gehirns beeinträchtigen. Die Autophagie und das lysosomale System ermöglichen Zellen, beschädigte Bestandteile abzubauen und wiederzuverwerten. Wir untersuchen, wie
Defekte dieser Prozesse die mitochondriale Funktion verändern, entzündliche Signalwege aktivieren und zur Neurodegeneration führen. Seltene monogene Erkrankungen bieten dabei einen genetisch definierten Zugang zu Mechanismen, die auch für häufigere
neurodegenerative Erkrankungen relevant sein könnten.
Methodisch kombinieren wir internationale klinische Kohorten mit patientenabgeleiteten Fibroblasten und induzierten pluripotenten Stammzellen. Daraus entwickeln wir neuronale und gliale Krankheitsmodelle und untersuchen sie mit molekularbiologischen Verfahren, Mikroskopie, Proteomik und funktionellen Analysen. Wir
prüfen gezielte pharmakologische Interventionen und entwickeln RNAbasierte Therapieansätze für ausgewählte genetische Veränderungen. Unser Ziel ist, klinische Beobachtungen in überprüfbare biologische Fragen zu übersetzen und daraus begründete therapeutische Strategien abzuleiten. Dabei arbeiten klinisch und experimentell Forschende sowie technische Mitarbeitende eng zusammen. In diesem Projekt untersuchen wir konkret nicht-zell-autonome Einflüsse von Mikroglia auf die Funktion von Nervenzellen bei seltenen genetischen
Erkrankungen in der Autophagie. Dafür bauen wir eine Plattform aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC), Mikroglia und Neuronen auf. Sie unterstützen die experimentelle Arbeit und sichern die
Kontinuität der Zellkulturen.
Menschen mit Behinderungen sind uns willkommen und werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt.
Bewerbungsfrist: 29.11.2026
Job-ID: 1lxaansx
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